Wasservorrat anlegen und lagern: Wie viel braucht man wirklich?

Wasser ist das wichtigste Element der Notfallvorsorge. Ohne ausreichende Trinkwasserversorgung sind alle anderen Vorbereitungen wenig wert. Gleichzeitig ist Wasser das Element, bei dem die meisten Menschen untervorbereitet sind.

Wie viel Wasser braucht man?

Die Empfehlung des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe: 2 Liter Trinkwasser pro Person und Tag. Für 10 Tage sind das 20 Liter pro Person. Zusätzlich sollte man Wasser für Hygiene, Kochen und Essen einkalkulieren — Gesamtbedarf bis zu 4 Liter pro Tag.

Detaillierte Anleitungen zum Wasservorrat anlegen, lagern und aufbereiten — inklusive Haltbarkeitstipps und Informationen zu Wasseraufbereitungsfiltern — bietet das Survival-Portal Ueberlebenstipps.de (ueberlebenstipps.de/wasservorrat-anlegen-lagern).

Richtig lagern: Das müssen Wasservorräte können

PET-Flaschen sind für kurzfristige Lagerung geeignet, sollten aber nicht dauerhaft für Vorräte verwendet werden. Spezielle Wasserkanister aus HDPE (lebensmittelechter Kunststoff) sind besser geeignet und auf Wiederverwendung ausgelegt. Lagerort: kühl, dunkel, frostfrei. Regelmäßig erneuern: alle 6 bis 12 Monate.

Wer den Wasservorrat aus dem Hahn füllt, sollte beachten: Leitungswasser ist kein stilles Wasser und enthält Chlor. Es ist trotzdem lagerfähig und nach Aufbereitung trinkbar (Quelle: Umweltbundesamt, Trinkwasserverordnung Ratgeber 2024).

Fazit

Wasservorrat anlegen ist unkompliziert und günstig. Wer heute anfängt, ist morgen vorbereitet — für Stromausfälle, Naturkatastrophen oder Versorgungsunterbrechungen.

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